Leafcycles History

Leafcycles owner Frank Heinrich on his local track

„The first jumps we build where some piled bricks with a wooden plate on the top. We used standard touring bikes with three speed hubs these days. All this happened, before bmx came over to Europe“.

– Frank Heinrich, owner of leafcycles

 

LEAFCYCLES – EQUIPMENT FOR THE DIRTY HOURS OF YOUR LIFE

Already as a little kid Frank Heinrich got facinated about biking, pulling high speed wheelies, doing powerslides, getting some air over wooden ramps or doing some afternoon races together with friends at the local mx track. Back in the days, they used standard push bikes with three speed torpedo hubs and normal touring tires. There was no internet access or any bmx magazine, were you could stare on any heroes of the sports. So, there was no influence from any side at all. There where only you and a bunch of friends and that personal mission, which was pretty much beating anyone on the private races.

There was a rumor about an other offroad wonder. People where talking about strong offroadbikes with gears, you can ride steep uphill. As soon as Frank saw the first „ATB – all terrain bike“ today „called mountainbike“, for him it was clear. Time to invest again!

The bikes where designed for riding offroad tours in the forests or mountains, but Frank was abusing this bike like all the bikes before. Some of his friends bought those bikes as well and the mission was the same like the years before. Pulling high speed wheelies, jumping around, doing some freestyle and go for some private race sessions. To say the truth, the adventure tours through the local forest were much more fun on the ATB than on the BMX the years before.

During the following years, Frank swoped his vehicle quite often. Sometimes bmx was his main activity, other times he prefered the mountainbike. Even riding trial was a major activity for some seasons.

His passion for riding bmx, made him start a small bmx clothing company called „dirty steel“, back in 1994. Mainly made for the local riders, this brand got sold in some core shops around Germany. Photography was an other passion of Frank, so he decided to bring out a local bmx zine. The CroMo zine was completely homemade on a simple copy machine.

It must have been around 2005, when frank had his first contact to todays classic dirt bikes.

His bmx cruiser frame broke and he had some kind of a dirt frame left, he got for a photosession some time before. Frank decided to build up this vehicle to give it a try. From that day on, he just stayed on the dirt bike. His passion for biking offered him some doors in the bicycle industry. Beside working in bike stores, he although worked as freelance photographer for several international magazines and did the international marketing for the Scott Bike division. But after all the years of doing different things, there was always this little dream in his mind. Riding on his own frame. In the year 2007 this dream got true and the d.one hit the market. Leafcycles was born with the main intention. To create dirt goods from riders for riders. After all those years, Leafcycles is still a one man show and Frank does pretty much everything by his own. From product developing, designing new products on an old fashioned drawing board, answering e-mails, organizing imports and exports, updating the webpage, packing the orders and much more. At the end of the day, he still takes the bike and gets some air at his local spot!

 

„Thanks to all the riders out there, for your support. Enjoy your session“. – Frank

 

Hier eine kleine Leafcycles Historie

2006 – Entwicklung des D.one Rahmens

Die erste Rahmenentwicklung dauerte länger als erhofft. Der erste Prüfstand-Test brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Es wurde auf Hochtouren gearbeitet, um den D.one Serienreif zu bekommen.

2007 – Einführung des D.One Rahmens

Dies ist gleichzeitig der Markteintritt der Marke Leafcycles in die Dirt Jumping Szene. Bereits nach kürzester Zeit verbreitet sich der Name dieses neuen Labels in den damals aktiven Foren.

2008 – Einführung des OS Rahmens

Der OS Rahmen wird in den Markt eingeführt. Der etwas längere Rahmen soll Fahrer ansprechen, die mehr Sicherheit bei größeren Sprüngen wollen.

Leafcycles OS Komplettrad 2008

2009 – Das Jahr der Innovationen

Über die letzten beiden Jahre wurde der D.One ständig weiterentwickelt und der D.Two löste das Rahmenkonzept ab. Gleichzeitig wurde in Zusammenarbeit mit Marcus Widmann, der damals für FEM Berechnungen in der Automobilbranche zuständig war, ein Rahmen entwickelt mit einem einzigen Focus. Das Ding muss halten. Es wurde in spezielle Werkzeuge für FEM berechnete Rohrsätze investiert. Unter dem Namen Concept DLX kam dieser Rahmen im Jahr 2009 auf den Markt. Zur gleichen Zeit brodelte in Augsburg ein komplett anderes Püppchen als an allen anderen Dirt Spot in Deutschland. In weniger 12 Stunden entstand an den Hehl Hills einer der ersten deutschen Pumptracks in Deutschland und die Augsburger Szene drehte plötzlich hohl. Räder werden getuned, Gabel getravelt, leichte Schlappen aufgezogen und es werden Runden auf Zeit gefahren. Aus dieser Phase heraus entsteht ein Rahmenprojekt mit dem Namen „Firefly“. In einer Kleinserie wird dieser spezielle Pumptrack Rahmen mit extra dünnen Rohrsätzen aufgelegt. Hier findest Du eine kleine Geschichte zum Thema Pumptrack. Die superleichte Leafcycles Motostick Kurbel schlägt ein wie eine Bombe.

Neben dem Dirt Bike Segment startet Leafcycles eine kleine BMX Parts Serie.

leafcycles d.two Komplettrad 2009

2010 – Carlo Dieckmann fährt für Leafcycles

Das Telefon klingelt und Carlo sagt, ich möchte für Leafcycles fahren. Wenn Carlo was sagt, dann meint er es auch so. In enger Zusammenarbeit mit ihm entsteht der Charlston Rahmen, ein Rahmen der auf seine Wünsche und seinen Fahrstiel zugeschnitten ist.

Zur Leafcycles Rahmenfamilie gesellt sich ein neuer Rahmen mit dem Namen Ruler. Dieser Rahmen mit agiler Geometrie wird innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller unter allen Leafcycles Rahmen. Gleichzeitig werden die ersten Komplettbikes angeboten.

Ein neuer Trend überrollt den Fahrradmarkt. Leafcycles springt mit dem Speed Nerd mit auf die Welle auf. Das Bike ist aber zu hochwertig und durch den hohen Preis verkauft es sich nur schleppend.

Carlo Dieckmann Leafcycles Charlston Bikecheck

 2011 – Der Dirt-Jumping Boom hat Deutschland voll erwischt

Leafcyles hat eine große ausgereifte Produktpalette mit sehr vielen leichten Komponenten. Mittlerweile wird das Geschäft mit Kompletträdern immer elementarer. Vier verschiedene Komplettrad Modelle prägen die Kollektion. Angefangen von den Hauptsegmenten Dirt, über BMX und Fixed Gear. Die Produktpalette an Rädern, Rahmen und Komponenten in allen drei Segmenten ist so groß wie noch nie.

Leaf cycles Speed Nerd Fixie Komplettrad

2012 – Der Markt schreit nach Kompletträdern

Um der Nachfrage des Marktes gerecht zu werden konzentriert sich Leafcycles auf das Kerngeschäft. Die Sparte BMX und Fixed Gear werden abgehstoßen und es werden zwei Komplettbike Modelle angeboten. Mit dem Ruler Comp und dem Ruler Pro werden beide Bereiche abgedeckt. Dem Einsteiger wird ein Rad zum fairen Preis angeboten, welches sich auch wirklich zum Dirt Fahren eignet. Der Ruler Pro richtet sich an diejenigen, die den Dirt-Jumping kompromisslos betreiben und nach hochwertigstem Material verlangen. Der Ruler Comp wird ein echter Renner.

2013 – Die Konkurrenz wächst

Der Dirt-Jumping Boom ist immer noch im vollem Gange aber die Konkurrenz wächst. Mittlerweile hat jede normale Fahrradmarke verschiedene Dirtbike Modelle im Programm. Trotzdem ist Leafcycles mit der Produktpalette (3 verschiedene Modelle) extrem gut aufgestellt. Die Nachfrage nach Rädern für Einsteiger wird immer größer. Das Backyard Pro Komplett-Rad tritt genau den Geschmack der Szene und übertrifft Gleichzeitig alle Verkaufserwartungen. Es müssen sogar Mid Season Modelle aufgelegt werden, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Leaf cycles Ruler Comp Komplettrad weiss

2014 – jetzt drehen alle hohl

Rahmen und Teile spielen eine untergeordnete Rolle. Der Fokus liegt rein auf Kompletträder. Aufgrund der großen Nachfrage entschließt sich Leafcycles die Entwicklung und Produktion für die folgende Saison voran zu treiben. Die 2014er Modelle werden früher ausgeliefert als in der Vergangenheit. Der Absatz des Backyard Pro übertrifft alle internen Firmenrekorde und Leafcycles hat das beste Umsatzjahr in seiner Firmengeschichte und immer dann, wenn die Korken knallen rückt nahezu unbemerkt die dunkle Gewitterwolke näher. Am Ende der Saison zeichnet sich bereits das Spektakel ab. Der Einzelhandel hat Schwierigkeiten die große georderte Menge im Weihnachtsgeschäft los zu bekommen und nimmt einen großen Schwung mit in die neue Saison.

Leaf cycles Backyard Pro Komplettrad

2015 – Schluss, aus, vorbei – Dirtjumping ist Tod!

Irgendwie will der Sommer nicht so recht in die Puschen kommen. Der Lagerbestand beim Einzelhandel ist zu groß und zu allem übel werden die Lager noch mit der Vordrer aufgestockt. Während solcher Phasen werden viele Entscheidungen in der Branche getroffen. Bestellungen bleiben aus und eine Kettenreaktion entsteht. Vertriebe schalten durch fehlende Orders weniger Anzeigen. Der Support des Sports geht verloren und schneller wie man sich umsehen kann ist eine Sportart nicht mehr in den Medien present. Kurzum, die Verkaufszahlen der Branche gehen drastisch zurück. Als kleine Marke Trotz eigener Verbundenheit zum Sport entscheidet sich Leafcycles vorerst die Produktion von Rädern und teilen zu stoppen.

 

2016 – Leafcycles goes Klunking

Die Idee ist, ein Klunker Bike zu entwickeln und es über eine Crowdfunding Kampagne zum Vorzugspreis zu vermarkten. Wenn das Projekt erfolgreich finanziert wird, dann wird im Nachgang ein Klunker Festival ins Leben gerufen mit Downhill Rennen, Lagerfeuer, Bier und BBQ. Leider wurde die Zielmenge nicht erreicht und das Rad nie produziert.Leafcycles Klunker phospated Action

2017 – Die Dürrezeit in der Dirtjumping Szene hält weiter an

Die Produktion von Komplettbikes und Teilen liegt immer noch auf Eis.